Als wir in Phoenix gelebt haben, waren die Heimspiele der Phoenix Suns Pflichtprogramm für uns. Die Mannschaft, die in der amerikanischen Basketball-Profiliga NBA spielt, hat uns mit ihrem schnellen und intelligenten Spiel fasziniert. Klar, dass wir deshalb aufmerksam wurden, als uns Steve Nash, bis heute einer der herausragenden Spieler der Suns, kürzlich in einer Anzeigenkampagne von Nike wieder begegnete. Und als wir uns näher mit dem Basketballschuh beschäftigt haben, für den Steve Nash Werbung macht, entdeckten wir dahinter eine der spannendsten Produktgeschichten der letzten Jahre. Und zu dieser Geschichte gehört ein Mann, den wir ebenfalls als schnell und intelligent bezeichnen würden. Sein Name ist Kasey Jarvis.

Die Produktgeschichte des Nike „Trash Talk“ beginnt mit einer Dienstreise von Kasey zu den Produktionsstätten von Nike in Asien. Und mit genau dem, was der Name des Turnschuhs sagt: Trash. Müll. Abfall. Kopfschüttelnd stand Kasey vor den Müllbergen der Nike Fabrik in Vietnam und sah all die Lederstücke und Kunststoffteile, die weggeworfen wurden. Der Werksleiter erklärte ihm, dass bei der Produktion eines Schuhpaars Abfall anfällt, aus dem man einen komplett neuen Schuh herstellen könnte. Kasey war empört: Das ist totale Verschwendung! Und absolut unökologisch! Da muss sich was machen lassen.
Aber ein umweltfreundlicher Schuh bei Nike? Ein Produkt aus Abfällen? Kaseys Vorgesetzte im Konzern lassen ihn erst mal abblitzen. Öko finden sie unsexy. Passt für sie nicht zur Marke.
Aber Kasey ist überzeugt: Umweltfreundliche Produkte können Spaß machen! Ja, müssen Spaß machen, wenn sie sich am Markt durchsetzten sollen. Das will Kasey beweisen und treibt sein Projekt weiter.
Seine Taktik ist clever: Er sucht sich einfach externe Verbündete wie Steve Nash, den er davon überzeugt, den Schuh zu tragen. Mit Erfolg. Denn auf einmal wollen die Kunden die gleichen coolen Schuhe aus Lederfetzen wie Steve Nash sie trägt. Nike wird mit Bestellungen überrollt und muss ganz schnell eine Serienproduktion hochfahren. Jetzt wollen das natürlich auch Kaseys Chefs schon immer vorhergesehen haben.
Fazit: Wir ziehen unseren Hut vor Kasey Jarvis, denn Menschen wie er sind die wichtigen Spurmacher im Unternehmen. Sie arbeiten nicht nur ihre Aufgaben ab, sondern suchen sich Projekte, die ihnen am Herzen liegen. Und wenn sie damit auf Widerstände stoßen, suchen sie Verbündete und machen ihr Spiel so intelligent und trickreich wie ein Basketballprofi. Was Kasey Jarvis erreicht hat, taugt als Vorbild für alle, die in verstaubten Organisationen mit ihrem Wunsch nach Innovation und Nachhaltigkeit noch auf wenig Gegenliebe treffen. Um es mit Nike zu sagen: Just do it!
LINKTIPPS:
Homepage Nike
Website Nike Trash Talk
Video in dem Kasey Jarvis den Trash Talk vorstellt
Business Week, Venessa Wong, Nike's Scrappy Trash Talk Shoes
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Die Produktgeschichte des Nike „Trash Talk“ beginnt mit einer Dienstreise von Kasey zu den Produktionsstätten von Nike in Asien. Und mit genau dem, was der Name des Turnschuhs sagt: Trash. Müll. Abfall. Kopfschüttelnd stand Kasey vor den Müllbergen der Nike Fabrik in Vietnam und sah all die Lederstücke und Kunststoffteile, die weggeworfen wurden. Der Werksleiter erklärte ihm, dass bei der Produktion eines Schuhpaars Abfall anfällt, aus dem man einen komplett neuen Schuh herstellen könnte. Kasey war empört: Das ist totale Verschwendung! Und absolut unökologisch! Da muss sich was machen lassen.
Aber ein umweltfreundlicher Schuh bei Nike? Ein Produkt aus Abfällen? Kaseys Vorgesetzte im Konzern lassen ihn erst mal abblitzen. Öko finden sie unsexy. Passt für sie nicht zur Marke.
Aber Kasey ist überzeugt: Umweltfreundliche Produkte können Spaß machen! Ja, müssen Spaß machen, wenn sie sich am Markt durchsetzten sollen. Das will Kasey beweisen und treibt sein Projekt weiter.
Seine Taktik ist clever: Er sucht sich einfach externe Verbündete wie Steve Nash, den er davon überzeugt, den Schuh zu tragen. Mit Erfolg. Denn auf einmal wollen die Kunden die gleichen coolen Schuhe aus Lederfetzen wie Steve Nash sie trägt. Nike wird mit Bestellungen überrollt und muss ganz schnell eine Serienproduktion hochfahren. Jetzt wollen das natürlich auch Kaseys Chefs schon immer vorhergesehen haben.
Fazit: Wir ziehen unseren Hut vor Kasey Jarvis, denn Menschen wie er sind die wichtigen Spurmacher im Unternehmen. Sie arbeiten nicht nur ihre Aufgaben ab, sondern suchen sich Projekte, die ihnen am Herzen liegen. Und wenn sie damit auf Widerstände stoßen, suchen sie Verbündete und machen ihr Spiel so intelligent und trickreich wie ein Basketballprofi. Was Kasey Jarvis erreicht hat, taugt als Vorbild für alle, die in verstaubten Organisationen mit ihrem Wunsch nach Innovation und Nachhaltigkeit noch auf wenig Gegenliebe treffen. Um es mit Nike zu sagen: Just do it!
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Website Nike Trash Talk
Video in dem Kasey Jarvis den Trash Talk vorstellt
Business Week, Venessa Wong, Nike's Scrappy Trash Talk Shoes
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