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Erfolg treibt uns zur Begegnung mit dem Teufel

James Dyson, britischer Unternehmer, Erfinder des beutellosen Staubsaugers, Self-Made-Milliardär und Tüftler der Extraklasse hat wieder etwas Neues: Seine neuste Innovation ist ein Ventilator ohne Rotorblätter. So weit so gut. Was wir persönlich an dieser Innovation besonders spannend finden, ist ihre Entstehungsgeschichte: Der sogenannte Air Multiplier wäre niemals entwickelt worden, wenn nicht eine Fehlfunktion bei einem anderen Produkt, dem Airblade Händetrockner, das Interesse der Ingenieure geweckt hätte.


„Wir mussten am Anfang nicht wirklich, was wir damit anfangen sollten“, sagt Dyson. Es schien zunächst eine unbedeutende Fehlfunktion zu sein, die die Leistung des Händetrockners nicht einmal beeinträchtigte. Aber das Dyson Team beseitigte diesen Fehler nicht nur, sondern experimentierte herum und überlegte, was man damit Interessantes anfangen könnte. Und so entstand schließlich die Idee, daraus einen innovativen Ventilator zu machen.

Das finden wir genial! Experimente machen: gut. Eine fehlerfreundliche Unternehmenskultur: auch gut. Aber viel wichtiger ist: eine ergebnisoffene Denkhaltung. Zu akzeptieren, dass man nicht alles planen kann. Dass sich die spannendsten Dinge manchmal von selbst entwickeln: Wenn man es zulässt.

„Irrtümer erzeugen Freiräume für Experimente und verleihen uns somit die Fähigkeit zur Innovation, der Erfolg aber treibt uns zur Begegnung mit dem Teufel“ hat Robert Redford gesagt. Der Mann hat Recht.


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