Björn Maatz schreibt in einem sehr interessanten Artikel in der FTD über den Handyriesen Nokia, der seine Smartphones künftig mit kostenloser Navigationssoftware ausstattet. Google hat bereits vor einigen Wochen in den USA seine kostenfreie Navigation vorgestellt. Im Klartext heißt das: Bye Bye Tomtom-Garmin-Navigon! Euer Geschäftsmodell ist mausetot.
Ist das schlimm? Oder bedauerlich?
Nicht im Geringsten!
Der Wunsch ewig zu (über-)leben, ist zwar allzu verständlich und Jim Collins’ Buch Built to Last daher auch ein Weltbestseller. Aber was ist eigentlich schlecht daran, wenn Unternehmen sich über einen kurzen Zeitraum in einem exzessiven Rausch der Wertschöpfung verausgaben und dann Platz machen für neue, unverbrauchte Innovatoren? Wie wäre das als Gegenentwurf zum ewigen Überleben, das doch meist in den Geschmacksrichtungen mittelmäßig, lau und ganz okay daherkommt? Vergleiche: "40 Jahre Schogetten"...
Interessanterweise haben Orte mit den höchsten Wachstumsraten und den größten Erfolgsgeschichten - wie etwa das Silicon Valley - auch eine extreme hohe Firmensterblichkeit. „Built to blast“ statt „Built to last“!
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