Kunst. Poesie. Und das Centre Pompidou in Metz

„Menschen haben ein enormes Bedürfnis nach Kunst und Poesie, das die Industrie noch nicht verstanden hat“, sagt Alberto Alessi. Und wir sind fest davon überzeugt, dass er Recht hat. Warum lieben wir denn unser Moleskine-Notizbüchlein, unseren iPod und unsere OXO-Spülbürste? Und warum sind wir immer noch fasziniert von der Arbeit unseres Gartenbauers und der letzten Show des Cirque du Soleils in Las Vegas? Weil das alles Kunst und Poesie zum Anfassen ist.

Ein weiterer Beleg für Alessis These?

Am Wochenende waren wir im neuen Centre Pompidou in Metz. Über V-I-E-R Stunden standen die Menschen bei Nieselwetter an, um einen Blick in das neue Museum werfen zu können.

Warum?

Weil die Architekten Shigeru Ban und Jean de Gastines kein Gebäude, sondern eine überdimensionale Skulptur gestaltet haben. Weil das riesige Zeltdach, bei dem eine komplizierte Holzkonstruktion die Glasfaser-Außenhaut trägt, jeden sofort gefangen nimmt.

Menschen-haben-ein-enormes-Bedürfnis-nach-Kunst-und-Poesie.
Warum nutzen so wenige Unternehmen das?


Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Noch mehr Ressourcen & Knowhow in FREE STUFF ter.