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Little Miss Matched - Willst Du meine Socken sehen?

Kennen Sie das auch? Man steckt ein Sockenpaar zusammen mit der restlichen Wäsche in die Maschine, die treu ihren Dienst tut und anschließend die Wäsche frisch gewaschen und vollzählig wieder ausspuckt, bis auf – eine Socke. Einer der Sockenzwillinge ist im Bermuda-Dreieck verschwunden, das einen Ausläufer in der Waschmaschine haben muss. Die arme Socke ist für immer verschollen.
Drei Entrepreneure aus New York – Arielle Eckstut, Jason Dorf und John Straw –, haben mit unternehmerischem Blick auf das bislang ungelöste Sockenmysterium geschaut und daraus eine überaus clevere Geschäftsidee entwickelt. Um jungen Sockenträgern künftig die Wut und Trauer über diese unvermeidlichen Verluste zu nehmen, gründeten die drei das Label Little Miss Matched: Sie verkaufen Socken nicht als Paar, sondern im Dreierpack.

Der eigentliche Clou der Geschäftsidee:

Keine einzige der drei Socken gleicht der anderen.

Geniale Idee! Little Miss Matched ist b
ereits ein Trendlabel bei Mädchen um die 12 in den USA. Die Girls lieben es, damit Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
"Wanna see my socks?", fragen sie ihre Kameradinnen im Schulbus.

Wenn sie ihre Jeans hochkrempeln, guckt aus dem linken Hosenbein Gekringeltes, aus dem rechten Gepunktetes raus. Und jeden Tag wird neu kombiniert.

Kleidungsstücke für den individuellen Ausdruck und als Gesprächsanlass – das kommt an!

Eckstut, Dorf und Staw haben 2003 begonnen, einzelne Socken im Dreierpack zu verkaufen. Mittlerweile hat Little Miss Matched einen Umsatz von über 40 Millionen US-Dollar erreicht. Im Angebot stehen neuerdings auch Flip-Flops, Bettwäsche und Socken für Männer und Frauen, die in mehr als 1000 Fachgeschäften und 600 Einkaufszentren über den Ladentisch gereicht werden.

Warum ist Little Miss Matched eigentlich so erfolgreich? Nicht weil sie beste Qualität oder unschlagbare Preise bieten. Das sind Basics.

Sondern weil sie ein Produkt wider den Mainstream verändert haben. Weil sie Dogmen gebrochen haben. Weil sie ein vorwiegend funktionales Kleidungsstück zum Identitätsträger erhoben und zum Diskussionsthema gemacht haben.
Little Miss Matched verkauft eigentlich keine Socken, sondern Gesprächsstoff für Teenies.

Da ist der Bedarf riesig und genau darin besteht der Wert des Produkts. Man könnte das Social Product Enhancement nennen, soziale Produkterweiterung. Vielleicht eine Steilvorlage für die Weiterentwicklung Ihres Produkts?

Der Schlachtruf von Little Miss Matched:
Nothing matches and anything goes.

LINKTIPP
Homepage Little Miss Matched
Little Miss Matched Kundenfotos


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