Wir haben in Chicago einen sehr beeindruckenden Vortrag von Cory Booker, dem Bürgermeister der Stadt Newark, gehört. Ein neuer Typ Politiker: jung, smart, pragmatisch - die Generation Obama.
Was uns sehr beeindruckt hat: Sein fast schon ungeheuerliches Engagement in einem Umfeld, das schwieriger nicht sein könnte. Newark (einen Steinwurf von Manhattan entfernt) ist ein Musterbeispiel für all das, was in Amerikas Städten schief läuft. Hohe Kriminalität, Arbeitslosigkeit, schlechte Bildung. Booker ist angetreten, genau das zu ändern. Sanierung ist sein Motto. Seine Vision: ein Haus nach dem anderen, einen Straßenzug nach dem anderen. Dass Booker sich unter unglaublich hohem persönlichen Einsatz dieser Aufgabe widmet, hat uns imponiert. Dank Studium in Stanford, Oxford und Yale wäre eigentlich eine steile Karriere als hochbezahlter Anwalt der "normale" Weg gewesen.
Vielleicht wäre das mal eine Idee für die deutschen Politiker: Booker hat in seinem Vortrag erzählt, dass er in einen heruntergekommenen Stadtteil von Newark gezogen ist und dort in einem Sozialbau gewohnt hat, um hautnah am Übel zu sein. "Walk the talk" in der Extremversion.
In seinem Kampf gegen Slumlords wendet Newarks Bürgermeister auch schon mal echte Guerilla-Taktiken an: So kampierte er in einer Zelt-Aktion so lange in einem von Gangs und Drogendealern regierten Viertel auf der Straße, bis die Behörden gegen die unhaltbaren Zustände einschritten. Mutig und sehr wirksam!
Es gibt eine spannende Dokumentation über den Wahlkampf Bookers, die für den Oscar nominiert wurde. Sehr sehenswert. Hut ab, Cory Booker!
Was uns sehr beeindruckt hat: Sein fast schon ungeheuerliches Engagement in einem Umfeld, das schwieriger nicht sein könnte. Newark (einen Steinwurf von Manhattan entfernt) ist ein Musterbeispiel für all das, was in Amerikas Städten schief läuft. Hohe Kriminalität, Arbeitslosigkeit, schlechte Bildung. Booker ist angetreten, genau das zu ändern. Sanierung ist sein Motto. Seine Vision: ein Haus nach dem anderen, einen Straßenzug nach dem anderen. Dass Booker sich unter unglaublich hohem persönlichen Einsatz dieser Aufgabe widmet, hat uns imponiert. Dank Studium in Stanford, Oxford und Yale wäre eigentlich eine steile Karriere als hochbezahlter Anwalt der "normale" Weg gewesen.
Vielleicht wäre das mal eine Idee für die deutschen Politiker: Booker hat in seinem Vortrag erzählt, dass er in einen heruntergekommenen Stadtteil von Newark gezogen ist und dort in einem Sozialbau gewohnt hat, um hautnah am Übel zu sein. "Walk the talk" in der Extremversion.
In seinem Kampf gegen Slumlords wendet Newarks Bürgermeister auch schon mal echte Guerilla-Taktiken an: So kampierte er in einer Zelt-Aktion so lange in einem von Gangs und Drogendealern regierten Viertel auf der Straße, bis die Behörden gegen die unhaltbaren Zustände einschritten. Mutig und sehr wirksam!
Es gibt eine spannende Dokumentation über den Wahlkampf Bookers, die für den Oscar nominiert wurde. Sehr sehenswert. Hut ab, Cory Booker!
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